Craniosacral Therapie

Ich freue mich, Sie über diese einfühlsame Körperarbeit auf Ihrem inneren Weg zu begleiten und Sie in Ihrer persönlichen Lebenssituation zu unterstützen.

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Tatyana Vorobyova
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Die Craniosacral Therapie wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts auf der Basis der Osteopathie (Knochenheilkunde) weiterentwickelt. Es handelt sich um eine Behandlungsform, die sich an den anatomischen Strukturen orientiert. Der Name Craniosacral Therapie setzt sich aus den Begriffen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) zusammen.

Der Arzt und Osteopath W.G. Sutherland entdeckte, dass die einzelnen Schädelknochen ständig in feiner Bewegung sind. Dies bedeutet, dass - entgegen der damaligen medizinischen Auffassung - die Schädelnähte auch beim erwachsenen Menschen nicht starr zusammengewachsen sind und folglich zwischen den Nähten Bewegung möglich ist.

So konnte nach weiteren Forschungen (unter anderem von Dr. Magoun, Dr. Becker und Dr. Upledger) gezeigt werden, dass die feinen, rhythmischen Bewegungen der einzelnen Schädelknochen durch die Zirkulation der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) hervorgerufen wurden, und dass bei Unterdrückung dieser Bewegungen funktionale Störungen wie Migräne und Depressionen auftreten.

Die beiden Pole Schädel und Kreuzbein bilden mit den Gehirn- und Rückenmarkshäuten (Membranen) eine Einheit, in welcher die Gehirnflüssigkeit (Liquor) Hirn und Rückenmark umfließt, nährt und schützt. Durch die fortwährende Produktion und Absorption des Liquors entsteht der Craniosacrale Rhythmus. Dieser Rhythmus überträgt sich auf den gesamten Körper und beeinflusst die Entwicklung und Funktionsfähigkeit des ganzen Menschen.

Aus diesem Wissen heraus wurden Techniken entwickelt, wie man Schädelknochen, Membranen, Wirbelsäule und Kreuzbein behandeln kann, damit der Liquor wieder besser zirkulieren kann. In der Praxis wurde die Erfahrung gemacht, dass man in der Arbeit mit dem craniosacralen System oft auch mit unterdrückten Traumen in Berührung kommt, so dass die Trauma-Arbeit heute fast überall in die Craniosacral Therapie miteinbezogen wird.

Methode

Die Craniosacral Therapie ist eine subtile, sanfte und tiefwirkende Körperarbeit, die den Menschen in seiner Ganzheit anspricht und Selbstheilung auf vielen Ebenen unterstützt. Die Craniosacral Therapie ist sowohl manuelle Therapie, d.h. korrigierende Arbeit auf der körperlich, funktionellen Ebene, als auch energetische und emotionale Ausgleichs- und Lösungsarbeit. Sie betrachtet Körper, Geist und Seele als miteinander verbunden und in Wechselbeziehung zueinander stehend.

Jedes Krankheitsbild und jede Energieblockade verursacht Abweichungen von der regelmässigen rhythmischen Grundbewegung des craniosacralen Rhythmus. Der/die Craniosacral Therapeut/in kann solche Blockaden erspüren. Er/sie versucht, mit feinen, gezielten Techniken an Schädelknochen, Wirbeln, Membranen und Bindegewebe eine Eigenregulierung des Körpers einzuleiten und begleitet die Klientin auf dem Weg zur Selbstheilung. Mit grösster Sorgfalt, Achtsamkeit und Wertfreiheit wird der Persönlichkeit der Klientin begegnet.

Der Körper hat verschiedene Möglichkeiten, mit traumatischen Einwirkungen physischer oder psychischer Art umzugehen. Meistens werden traumatische Kräfte im Körper isoliert und abgespalten. Dabei entstehen energetische Blockaden, die sich mit der Zeit körperlich als chronische Schmerzen, Müdigkeit und Schlaflosigkeit, aber auch als Probleme auf der emotionalen Ebene und in der Beziehung zu unserer Umwelt zeigen können.

Oft liegen Traumen viele Jahre zurück, bis der Körper spürbar mit Symptomen reagiert. Diese werden dann zunächst nicht mit der eigentlichen Ursache in Verbindung gebracht und scheinen völlig unerklärlich.

Mit Hilfe von craniosacraler Arbeit, bewusster Körperwahrnehmung und begleitendem Gespräch ist es möglich, die oft schmerzhafte und emotionale Prozessarbeit, welche die Auseinandersetzung mit einem Trauma mit sich bringt, in einem geschützten Rahmen zu machen, und gleichzeitig im Körper innewohnende Ressourcen und Weisheit zu entdecken.

Die Gesundheit im Mensch wird unterstützt und Ressourcen werden gestärkt, so dass positive Veränderungen stattfinden können. Menschen jeden Alters, vom Neugeborenen bis hin zum betagten Menschen können mit Craniosacral Therapie behandelt werden.

Wie verläuft eine Therapiesitzung?

Ein ausführliches Gespräch schafft einen ersten Kontakt und bietet Möglichkeiten für die beteiligten Personen, erste Eindrücke und Informationen auszutauschen.

In bequemer Kleidung liegt die Klientin auf einer Massageliege. Es kann auch im Sitzen oder in Bewegung gearbeitet werden.

Sehr behutsam und respektvoll wird am ganzen Körper behandelt. Dabei kann die Therapie verbal begleitet werden oder in Ruhe stattfinden. Während der Sitzungen wird and der Gesundheit und den Selbstheilungskräfte gearbeitet. Eine Behandlung dauert in der Regel eine Stunde, bei Kindern und älteren Menschen kann sie kürzer sein. Die Anzahl und Häufigkeit der Sitzungen ist dabei individuell und orientieren sich am Heilungsprozess.

Wie ich arbeite

Ich betrachte mich als Begleiterin der Selbstheilungskräfte des Menschen. In jedem Menschen gibt es etwas ganz Gesundes, das auch in Zeiten von Krankheit immer heil ist. So ist meine Arbeit nicht ein Reparieren, sondern ein wiederbeleben des individuellen Heilungswegs. Respekt vor der Persönlichkeit und vor der Lebenssituation sowie Achtsamkeit und Konzentration prägen meine Arbeit.

Folgende Symptome können behandelt werden:

  • Stress-Symptome wie Nervosität , Leistungsrückgang, Schlafstörungen
  • Wirbelsäulenproblematik, Skoliose
  • Kopf- und Rückenschmerzen, Migräne
  • Sinusitis
  • Unfälle (z.B. Schleudertrauma, Gehirnerschütterung)
  • Kiefergelenkbeschwerden
  • Hervorragend zum Ausgleich bei Asthma, Allergien, Kreislaufstörungen
  • Chronische Schmerzzustände
  • Funktionsstörungen des VNS (Vegetatives Nervensystem)
  • Seelische Störungen
  • Schulschwierigkeiten, Konzentrationsprobleme
  • Seh-, Hörstörungen
  • Schwangerschaftsbegleitung, Geburtsvorbereitung

Speziell bei Babies und Kinder:

  • Schwierigkeiten nach der Geburt, Koliken
  • Hyperaktivität, Kieferprobleme (Zahnspangen)
  • Schulschwierigkeiten, Konzentrationsprobleme
  • Stärkung des Immunsystems

Bei Beschwerden und Krankheiten gravierender Art ist zusätzliche ärztliche Betreuung angebracht.