Fasziale Manipulation

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Tatyana Vorobyova
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Bei der faszialen Osteopathie geht es darum, Störungen und Dysfunktionen von Faszien zu verstehen und gezielt zu behandeln. Faszien werden dem Bindegewebe zugeordnet. Sie gehören zu den Hüll- und Unterteilungsschichten des Bewegungsapparats (Muskeln und Knochen) sowie der Organe und den Umscheidungen des Nervensystems.

Durch die Vernetzung von Faszien kommt es bei kleinen Störungen in einem Teilbereich zu Veränderung der gesamten Faszienkette und der dazugehörigen Bewegungsstruktur. Organe werden von den Faszien getragen, ernährt, innerviert und gegen andere Organe abgegrenzt, beweglich gehalten, vor Infekten geschützt und untereinander verbunden. Das Netzwerk der Faszien stellt die Grundlage der Gesundheit und der einwandfreien Funktion dar.

Diese Struktur gibt den Organen Form und Halt und befestigt sie in den Körperhöhlen bei gleichzeitig notwendiger Mobilität. Die Körperhöhlen ihrerseits werden von Strukturen des Bewegungsapparates gebildet, wodurch eine enge - durch Faszien gebildete - physiologisch-funktionelle Verbindung zwischen den Organen und dem Bewegungsapparat entsteht.

Die fasziale Manipulation des Bindegewebes bzw. der Faszien bietet einen wirksamen Ansatz bei der Behandlung von Schmerzen und Funktionsstörungen des Stütz- und Bewegungsapparates.

Die manualtherapeutische Methode wurde zur Behandlung von Störungen des myofaszial-skelettalen Systems sowie der inneren Organe erfunden und immer weiterentwickelt.

Die Methode basiert darauf, dass das menschliche myofaszial-skelettale System ein dreidimensionalem (3D)Kontinuum bildet. Die Behandlung konzentriert sich auf genaue Punkte der Faszien (Koordinationszentren), die sich aus verschiedenen Gründen verdichtet haben. Durch die Bearbeitung der Faszien werden diese Verspannungen gelöst, damit das Gewebe wieder normal verschoben werden kann. Diese Art der Behandlung wird über verschiedene Sitzungen durchgeführt, aber immer mit einem Abstand von ein paar Tagen, um dem Gewebe Zeit zu geben, sich an die neue Situation anzupassen.

Wie das Gewebe auf die Manipulation reagiert, ist individuell sehr unterschiedlich. Die Behandlung wird der Reaktion in den einzelnen Fällen angepasst.

Therapien / Anwendungsgebiete

  • Migräne
  • Arthrose
  • Prellungen
  • Neuralgien
  • Kopfschmerzen
  • Muskelzerrungen
  • Nackenschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Tennis- und Golfellenbogen
  • Verletzungen durch Überlastung
  • Verstauchungen (z.B. Sprunggelenk)
  • Posttraumatische Komplikationen nach Unfällen
  • Als Vorbeugung der Kontusionen bei professionellen Sportlern
  • Entzündungen der Gelenke (z.B. Schulter, Knie, Ellenbogen)
  • Entzündungen der Sehnen (z.B. Achillessehne, Rotatorenmanchete, Fingersehnen)